Schweden: Endlose Weiten
Wer nicht auf Kunstschnee oder verharschten Loipen fahren möchte, findet in Nord-Schweden noch perfekte Wintersportbedingungen. Ob Ski, Snowboarding oder andere Sportarten wie Eisangeln und Husky-Schlittenfahrten: Das größte Skigebiet Skandinaviens befindet sich in Sälen/Dalarna.
Auch in Idre, Vemdalen und ?re lassen sich gut bis sehr gut ausgestattete Pisten finden. Schlittschuhe sind ein Muss: Die vielen Seen machen Schweden zu einem Paradies für alle, die sich bei einer Tour auf Kufen erholen wollen. Besonders angesagt: Die Schären in der Ostsee.
(ecada/Claudia Haese)
Lappland: Winterweiße Wälder
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Es gibt nicht viele Plätze auf dem Globus, an denen es so still ist im Winter. Sechs Monate lang scheint hier die Sonne nicht. Die arktische Märchenlandschaft im Norden Finnlands, Heimat von Elch und Bär, ist fast menschenleer und in blau-weißes Dämmerlicht getaucht.
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Schweden: Lichter im Schnee
Auch im Winter ist Schweden eine Reise wert. Am 13. Dezember steht ein besonderes Fest in IKEA-Land an: Die Lichterkönigin Lucia kündet von der baldigen Wiederkehr des Lichts. In ganz Schweden tritt sie auf, von Kopf bis Fuß in weiß und mit Kerzen bekränzt. Mit singendem Gefolge zieht sie durch die Orte, und alles erstrahlt in ihrem Licht. Das Luciafest ist ein uralter Adventsbrauch.
Die Legende sagt: Eine Frau stach sich ihre Augen aus und schickte sie einem heidnischen Mann, der sich in sie verliebt hatte. Dieser wurde daraufhin Christ, und Lucia erhielt von Gott noch schönere Augen als zuvor. In Syrakus soll sie um das Jahr 300 den Märtyrertod durch das Schwert erlitten haben, nachdem das Feuer des Scheiterhaufens ihr nichts hatte anhaben können.
Foto: Schweden Urlaub
(ecada/Camilla Härtewig)
Finnland: Eine Sauna aus Eis
Schnee und Eis bietet der Finnland-Winter in Hülle und Fülle. Dass sich damit auch vortrefflich bauen lässt, haben die Finnen längst entdeckt. Es gibt Schlösser, Kirchen und ganze Dörfer aus gefrorenem Wasser. Und weil zum finnischen Lebensstil auch die Sauna gehört, ließ der erste Schwitzkasten aus Eis nicht lange auf sich warten.
Die Sauna am Palonen-See bietet ein besonderes Erlebnis. Denn die Hitze lässt die Wände glasklar werden. Kühlt die Sauna ab, werden sie wieder langsam milchig. Danach kann man im Eisloch schwimmen oder sich im Eisfischen üben. Für weniger harte Zeitgenossen gibt es am Seeufer Kaffee und Kuchen im geheizten Zelt.
(ecada/Camilla Härtewig)
Norwegen: Wo der Nisse feiert
In Norwegen feiert man das Fest der Feste mit jeder Menge Schnee, viel Licht und Jahrhunderte altem Brauchtum. Ein Weihnachtswunsch wird immer wahr: Ganz Norwegen mummelt sich spätestens Anfang Dezember unter einer dicken Schneedecke ein. In Städten und Dörfern leuchtet das winterliche Weiß im warmen Licht von Kerzen, Fackeln und Windlichtern, die vor Geschäften und Restaurants für einladende Helligkeit sorgen. Festlich geschmückte Straßen und Gebäude tragen ihren Teil zur friedvollen Advents- und Weihnachtszeit bei.
Traditionelle Einstimmung auf das festliche Jahresende ist in Norwegen das “Julebord” – Spezialitäten, die nur zur Weihnachtszeit aufgetischt werden. Etwa Heringsmarinaden, eingelegter Stockfisch, geschmortes Hammelfleisch und als Dessert eine Cremespeise aus den arktischen Multebeeren. Dazu gibt es das bockbierstarke “Juleol”. Am Heiligen Abend dreht sich alles um den Nisse. Die norwegische Variante des Weihnachtsmannes trägt wie sein deutscher Bruder eine rote Zipfelmütze und einen langen weißen Bart. Um ihn wohlgesonnen zu stimmen, stellen ihm die Bauern am Weihnachtsabend einen Teller mit Reisbrei, weichen Brotfladen und oft auch ein Bier in die Scheune oder vor die Tür.
(ecada/Jan Noy)
Grönland: Im Eishotel
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Eine Nacht in der Gefriertruhe im Iglu-Hotel auf Grönland. Bei 40 Grad minus im Freien, und zehn Grad minus im natürlich klimatisierten Schneehaus ist dieses Abenteuer aber nichts für Frostbeulen.
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London: Gut und günstig
Mit kleinem Budget in Englands Hauptstadt: Vieles in London ist unbezahlbar – und kostet dabei keinen Pence. Von der Straßenkultur in Covent Garden bis zu den bunten Märkten in der Portobello Road – den multikulturellen Flair Londons erlebt man auch ohne viel Geld. Auch sonst geht es günstig: Statt mit Touri-Bussen fährt man mit roten Doppeldeckern auf Sightseeing. Die Linien 11 und 15 führen direkt an den Sehenswürdigkeiten vorbei.
Mit einer Travelcard wird das Bus- und U-Bahn-Fahren billiger. Von Jack the Ripper bis zum Aristokratenviertel Mayfair: Für nur 5 Pfund ist man auf einem der geführten Spaziergänge dabei. Viele Museen wie das Tate Modern oder das British Museum verlangen keinen Eintritt. Und mit dem London Pass spart man nicht nur bei über 60 Attraktionen den Eintritt – sondern auch das berühmte Schlange-Stehen. Wer in die Welt der Musicals eintauchen will: Im Half Price Booth am Leicester Square gibt es günstige Tickets.
(ecada/Claudia Haese)
Finnland: Durch das Eismeer
Es kracht, rüttelt und rumpelt, wenn sich die Sampo durch die dicken Eisschichten der Ostsee kämpft. Der einzige Passagier-Eisbrecher der Welt sticht im finnischen Kemi, der Hafenstadt unweit des Polarkreises, ins Eis. Von Mitte Dezember bis Ende April kreuzt er dreimal wöchentlich im Bottnischen Meerbusen.
Das Schiff hackt mit seinem Eigengewicht von rund 5.000 Tonnen das Eis in Stücke. Bis zu 25 Meter dick kann die frostige Kruste sein. Während eines Stopps haben hartgesottene Passagiere die Möglichkeit, im wasserdichten Thermoanzug ein kurzes Bad zu nehmen. Wer nicht schwimmen will, kann einen gemütlichen Spaziergang auf der zugefrorenen Ostsee unternehmen. Im Zentrum von Kemi erwartet die Besucher eine einzigartige Touristenattraktion: Eine riesige Burg aus Schnee und Eis, ein gigantisches Phantasieschloss mit zinnenbewehrten Mauern, Zugbrücke, eigener Eiskapelle, Kunstgalerien, Iglu-Restaurant und Eishotel mit Platz für bis zu 50 Gäste.
Foto: FZT
(ecada/Camilla Härtewig)
Norwegen: Schnee satt
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Ein stabiler Holzschlitten, eine aufgeregte Meute lauffreudiger Schlittenhunde, lautes Gebell und weite Hochebenen: das sind die Zutaten einer aufregenden Hundeschlittentour im norwegischen Winter.
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Schweden: Shoppen und Wellness
Einmalig in Europa: In Stockholm gibt es ein Kaufhaus mit Spa auf dem Dach. Auf der höchsten Etage von “Åhléns” – des größten Shopping-Paradieses ganz Skandinaviens – steht eine Oase der Erholung erschöpften Einkaufsbummlern zur Verfügung. Aber auch Geschäftsleute und Angestellte können hier auftanken.
Der Gast kann sich auf elf verschiedenen Arten entspannen: Mentales Training mit Qi Gong, Hatha Yoga oder Zen-Meditation. Doch das Angebot geht viel weiter: Von Gesichtspflege über Thermalbäder bis Aroma-Sauna – 55 Behandlungsvarianten sorgen für Wohlbefinden. Das Åhléns-Spa kann auch Samstags besucht werden. Weitere Informationen gibt es unter www. stockholmtown.com.
(ecada/Claudia Haese)